Zimmern, 26.09.2018, von SL

Besuch MdB Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 27.09.2018

 

Die parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Rita Schwar­zelühr-Sutter, hat dem Ortsverbands Rottweil des Technischen Hilfswerks (THW) jüngst einen Besuch abgestattet.

Der Ortsbeauftragte des THW-Ortsverbandes Rottweil, Tobias Wagner, begrüßte die Staatssekretärin zusammen weiteren Vertretern des THWs wie auch des SPD Kreisverbandes. Die SPD-Politikerin aus dem Kreis Waldshut hatte positive Nachrichten mitgebracht. Konkret erwähnte sie als erstes die Schaffung von weiteren hauptamtlichen Stellen in der Verwaltung der Bundesanstalt. Damit würden die Strukturen des THW nochmals gestärkt und die engagierten ehrenamtlichen Helfer entlastet. Dafür habe sich die SPD im Haushaltsausschuss mit Nachdruck eingesetzt. „Es hat sich was getan", bestätigte der baden-württembergische Landesehrensprecher Walter Nock. Doch noch herrscht weiterer Bedarf, zumal die Verwaltungsaufgaben in den Ortsverbänden mit ehrenamtlichen Kräften eigentlich nicht mehr zu stemmen ist. Ein weiterer wichtiger Punkt wurde von der Abgeordneten ebenfalls angesprochen. Die Erhöhung der seit 20 Jahren unveränderten Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche im Bundeshaushalt um 800 000 Euro auf nunmehr 3,2 Millionen Euro. Die Abgeordnete betonte: "Damit erfährt das enorme ehrenamtliche Engagement der THW-Helfer, die sehr viele Stunden in dieses Ehrenamt investieren,  zusätzliche Wertschätzung, die sie zweifelsohne verdienen."

Der Ortsbeauftragte Tobias Wagner wies im Zuge des Gesprächs auf die rege Nachwuchsarbeit im Rottweiler Ortsverband hin. 28 Jugendliche zu betreuen, sei eine große Herausforderung, stellte er fest, denn für die Ausbildung würden mehrere Helferinnen und Helfer aus der aktiven Mannschaft benötigt, die Jugendarbeit binde also entsprechend Kräfte. Den vorgesehenen Neubau nannte er als eine der derzeitigen Baustellen. Neue Räumlichkeiten seien dringend erforderlich, "wir haben zu wenig Sanitärräume", stellte Wagner fest. Der Chef des Rottweiler THW weiter: "Wir hoffen, dass die Mittel schnell bereit gestellt werden." Bei der Standortsuche sei man wieder auf das Inkom-Gelände zurückgekommen. "Da haben wir eine Ehrenrunde gedreht, ein Jahr war umsonst", räumte Wagner ein. Mittlerweile wurde das ursprünglich in Betracht gezogene Grundstück für das THW-Bauvorhaben reserviert.

Der baden-württembergische THW-Landesehrensprecher, Walter Nock, dankte der Staatssekretärin für die finanzielle Unterstützung und bat darum, die zusätzlichen Stellen unten an der Basis zu vollziehen und nicht im oberen Bereich. Allgemein forderte Nock, mehr Kompetenzen auf die Landes- und Regionalebene zu vergeben.

Als weiteres Anliegen forderte Nock, "nachdem die Wehrpflicht abgeschafft ist", das Pflichtjahr einzuführen, aber nicht nur für Männer. Wittkowski, er ist Vorsitzender der Kreis-AWO und Mitglied der SPD im Kreis, pflichtete ihm bei.

Zum Abschluss des sehr offenen Gesprächs in gemütliches Atmosphäre bedanke sich Tobias Wagner bei der Abgeordneten für Ihren Besuch und überreichte Ihr, als kleines Andenken, eine kleinen Rottweiler aus Plüsch.

 

Ein Zeitungsbericht liegt auch als PDF vor. Quelle: Schwarzwälder Bote vom 27.09.2018


  • Quelle: Schwarzwälder Bote vom 27.09.2018

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