Rottweil, 13.07.2019, von Timo Schartl

20 Jahre Jugendolympiade

Rottweil, 13. Juli

Zu acht in knapp sieben Monaten organisiert und zu dreißigst umgesetzt, „nur“ um die rund 90 Jugendhelfer zu begeistern. Außerdem kommen noch beeindruckte Eltern, Bürger und offizielle Gäste hinzu. Das ist das Fazit der Jugendolympiade 2019 des Technischen Hilfswerks in Rottweil. Alles in allem ein großer Erfolg auf ganzer Linie. Und so wurden wir dem 20 jährigen Jubiläum das die Jugndolympiade feriert gerecht. 1999 begann alles in Singen, dort wurde der Ortsverband bei den ersten Spielen gleich erster. 20 Jahre später durften wir den Kindern eine große Freude bereiten und den Ehrgeitz in ihnen wecken.Doch wie schaffen wir so etwas? Hier ist die Antwort: Sein solches Mammutprojekt funktioniert nur mit Zusammenhalt, Teamgeist, Disziplin und viel Spaß. Obwohl wir ein sehr übersichtlicher Ortsverband sind, haben wir es geschafft Menschen zu begeistern um zirka 150 Helfern einen schönen Tag zu bescheeren. Mit diesem Event sind wir über uns hinausgewachsen, wir verwandelten die Stadt Rottweil in einen einzigen Spielplatz für unsere Jugendhelfer. Es war alles dabei, von  Geschicklichkeit, Schnelligkeit und THW-Wissen bis zu Ausdauer. Diverse  waren Spiele zu absolvieren wie ein Schubkarrenrennen, eine Quizgeschichte oder auch das bekannte Spiel Jenga in überdimensionierter Bauweise. Zusätzlich zu den insgesamt zehn Stationen galt es noch ein Fußweg von insgesamt 4,4 Kilometern zu absolvieren. Wir schafften es eine perfekte Balance zwischen Aufgaben und laufen zu erzeugen, so ass die Jugendlichen zwar geschafft aber trotzdem zufrieden waren.Eben genauso wie es sein sollte, ein Erfolg eben.Die Jugendolympiade erstreckte sich über das ganze Stadtgebiet. Vom Boxhof bis Wasserturm sah man überall einfach „blau“. Besonders erwähnenswert sind auch unsere fünf Gäste vom Landesverbands Baden-Württemberg und der Regionalstelle Villingen-Schwenningen. Sie besuchten uns und lobten die einwandfreie Organisation. Ein weiterer Gast war Stadtbrandmeister Frank Müller. Er kam leider aufgrund eines Einsatzes der Feuerwehr bei der Siegerehrung nicht zu Wort. Es blieb jedoch trotzdem Zeit, mit einigen THW-Helfern gute Gespräche zu führen.Die Siegerehrung war ein wahrer Spannungsakt bis zuletzt. Am Ende gewann jedoch die Jugendgruppe aus Donaueschingen mit ca. 0,5 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Unsere eigene Jungend platzierte sich im Mittelfeld auf dem 5. Platz.Zwar nur Fünfter, aber trotzdem der Gewinner. Durch die neuen Kontakte zu anderen Helfern, der Bevölkerung und den örtlichen Unternehmen sehen wir unseren Ortsverband als ein Gewinner dieser Olympiade. Wir danken für eure Teilnahme oder Unterstützung und geben die Jugendolympiade hiermit für nächstes Jahr weiter nach Schramberg.

 

 


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